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Bitcoin ist keine Technologie, Bitcoin ist eine Bewegung!

Wer sich länger mit Bitoin beschäftigt hat betrachtet viele der Implikationen die sich aus Bitcoin und einer weiten Verbreitung für die Gesellschaft ergeben als offensichtlich. Aus Gesprächen, Artikeln und Kommentaren entnehme ich aber, dass vielen die entscheidenden Möglichkeiten und Konsequenzen von Bitcoin noch nicht bewusst sind. Ich möchte deshalb einen zusammenfassenden und grundlegenden Artikel schreiben, um hier aufzuklären und gerne auch zu debattieren. Dass der Artikel auf Deutsch ist und viele der Argumente normalerweise nur in englischer Sprache formuliert werden, dürfte sicherlich auch hilfreich sein. Ich werde den Artikel in Zukunft womöglich erweitern oder anpassen.

Bitcoin ist kein Spielzeug

Von vielen wird Bitcoin am Anfang als eine Art Spielzeug für Nerds wahrgenommen. Dieses Bild könnte falscher nicht sein. Tatsächlich ist Bitcoin das bislang mächtigste digitale Werkzeug, welches jemals von Hackern bzw. Cypherpunks entwickelt wurde. Es ist der erfolgreiche Versuch, ein eigenes Geld- und Wertübertragungssystem zu erzeugen und zu verwenden. Die Eigenschaften sind, dass Geld in diesem System frei fließen kann, dieses Geld fälschungssicher ist und wertstabil und dabei rein digital. Dabei gibt es keinen einzelnen Profiteur, der sich mit den Einlagen der Nutzern die Taschen füllt und die Kosten für die Nutzer sind fast vernachlässigbar. Diese Versprechen sind oft gehört und nie erfüllt worden. Entsprechend verständlich ist die Reaktion, dass dies viel zu gut klinge um wahr zu sein.

Nun sind die bisherigen Versuche solch ein System zu entwickeln vielen bekannt und entsprechend berechtigt ist ihre Skepsis. Man kennt Namen wie Paypal, Dwolla, Liberty Reserve, die Geldkarte, Online-Banking, OKPay und andere. Aus der Sicht desjenigen, der erstmals von Bitcoin hört, leistet Paypal im Wesentlichen das gleiche. Ein gewisses Maß an Zuordnungsmöglichkeit der Transaktionen zu Namen wird bei Paypal allerdings gewährleistet, denn Paypal muss sich ja an die Gesetze halten und anonymer Geldtransfer ermöglicht Geldwäsche und Schwarzhandel. Ist diese Zuordnungsmöglichkeit nicht gewährleistet – wie bei Liberty Reserve – bewegt sich der Dienstleister außerhalb der Gesetzmäßigkeit und wird früher oder später geschlossen und die Nutzer strafrechtlich belangt. Deshalb lassen die meisten Verbraucher begründet die Finger davon.

Dass die oben beworbenen Eigenschaften von Bitcoin stimmen, kann an anderer Stelle nachgeprüft werden. Was den Menschen die sich erstmals mit Bitcoin beschäftigen aber nicht sofort auffällt, ist, dass Bitcoin – auch wenn es ähnlich klingt – nichts mit den bekannten Zahlungsdienstleistern gemein hat oder haben kann. Dabei ist der ausschlaggebende Unterschied die Dezentralität des Netzwerks, welches Bitcoin betreibt. Es ist irrelevant ob Bitcoin Aktivitäten ermöglicht, die in Konflikt mit den bestehenden Gesetzen sind. Im Gegensatz zu einem zentralen Dienstleister kann der “Dienst” Bitcoin einfach nicht abgestellt werden. Hierzu müssten alle Nutzer ihr Bitcoin-Programm abschalten oder dazu gezwungen werden. Dass dies bei einem Peer-To-Peer Netzwerk aufgrund der Anzahl von Nutzern und Knoten nicht möglich ist, zeigen Dienste wie TOR oder das bekanntere Bittorrent Protokoll. Die Konsequenz die sich daraus ableitet ist radikal: Die Möglichkeiten, die Bitcoin seinen Nutzern bietet – sei es legaler Werttransfer, Geldwäsche oder Wertspeicherung – können nicht verhindert werden. Es macht keinen Sinn, Bitcoin verbieten oder Bitcoin regulieren zu wollen. Bitcoin schafft die Tatsachen und was unserer Gesellschaft und auch dem Staat bleibt, ist sich mit diesen Tatsachen zu arrangieren.