Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der Fachsprache des Forex zu ermöglichen, ist diese Tabelle ein gutes Mittel. Dadurch wird erst deutlich ersichtlich, wie viele Begriffe dieser Bereich beinhaltet und täglich neu entwickelt. Auf diese Weise kommen zumindest keine unnötigen Missverständnisse auf.

Handelsbilanz: Der gesamte der der Exporte eines Landes abzüglich seiner Importe.

Hedge: Eine Kombination von Ankäufen eines Händlers, um seine Hauptankäufe genügend abzusichern.

Inflation: Das allgemeine Schwinden von Kaufkraft, also ein Anstieg der Preise für Gebrauchsgüter.

Margin: Auch Einschuss genannt. Die Summe, welche ein Anleger aufbringen muss, um einen Kauf zu bewerkstelligen und somit die Position gänzlich abzusichern.

Kommission: Die bei einem Broker für Geschäftsabschlüsse anfallenden Gebühren. Manche Broker erheben nur eine Gebühr unter Wegfall der Erhebung des Spreads.

Konjunkturindikator: Von Regierungen verabschiedete Statistiken, welche das Wachstum und die Stabilität einer Wirtschaft anzeigen. Allgemeine genutzte Indikatoren hierfür sind: Bruttoinlandsprodukt, Beschäftigungsrate, Inflation und Einzelhandelsumsatz.

Kreuzkurs: Ein zwischen zwei Währungen angesiedelter Kurs, welcher keinen US-Dollar in sich trägt.

Leitwährung: Allgemein gilt am Forex Markt der US-Dollar als Leitwährung. Diese ist die Währung, mittels derer der Anleger sein Konto führt. Daneben sind sehr starke Währungen auch Leitwährungen wie Britischer Pfund, Euro, Australischer Dollar und japanischer Yen.

Limit: Dies ist allgemein betrachtet eine Preisgrenze, innerhalb welcher Käufe oder Verkäufe stattfinden sollen.

Limitierter Auftrag: Ein Auftrag, welcher sich ausschließlich an den jeweils geltenden Limits bewerkstelligen lässt.

Liquidität: Gegebenheiten eines Marktes, große Transaktionen mit wenigem oder sogar keinem Ausschlag auf die Stabilität der Preise anzunehmen.

Lot: Das Lot ist eine Art von Basiseinheit, in welcher Transaktionen am Forex Markt ausgedrückt werden. Die allgemeine Definition lautet: Ein Lot sind 100.000 Einheiten der Basiswährung.

Margin Call: Eine Nachschussforderung.

Market Marker: Händler, welche auf eigenes Risiko und Rechnung eigenständig handeln. Das sind meist entweder Banken oder Broker. Dieser Status verlangt in den meisten Nationen nach einer Erlaubnis, außer in einigen Staaten der Karibik.

Market Order: Verkauf oder Kauf einer bestimmten Währung zum jeweils gegebenen Marktpreis.

Offene Position: Eine Position, welche entweder noch nicht bezahlt wurde oder durch eine andere Position aufgehoben oder neutralisiert wurde.

Parität: Ein Währungspaar.

Position: Die bei einem Broker entweder gekaufte oder verkaufte Währung.

Provision: Die Gebühr einer Brokers, welche er für Abschlüsse von Geschäften erhebt.

Stop Limit: Ein Auftrag mit einer deutlich vorgegebenen Preisgrenze.

Spread: Allgemein der Unterschied zwischen Geldkurs und Briefkurs. Der Spread gilt bei den meisten Brokern als Provision, welche sie für Geschäftsabschlüsse erheben.

Geldkurs und Briefkurs – werden Geldkurs und auch ein Briefkurs für eine FX- Transaktion notiert, ergibt das den Geldkurs und den Briefkurs.

Höhernotierungsregel – diese Vorschrift kommt aus den USA. Nach ihr darf ein Wertpapier nur dann short verkauft werden, wenn der letzte Trade vor dem geplanten Short- Sale geringer war als der Preis, zu dem der Short- Sale nun ausgeführt werden soll.

US-Diskontsatz – ist der Zinssatz, zu dem Banken in den vereinigten Staaten an ihre führenden Geschäftskunden Geld verleihen.

Wertzeitpunkt – der Wertzeitpunkt ist das Datum, zu dem die Teilnehmer einer Transaktion im Finanzbereich ihre Verpflichtungen gemäß den Vereinbarungen erfüllen, d.h. zahlen. Gewöhnlich liegt das Datum bei Spot-Währungstransaktionen zwei Geschäftstage im Voraus. Man nennt es auch das Fälligkeitsdatum.

Nachschusseinforderung – das Kapital, dass ein Makler von einem Kunden einzufordern hat, um den erforderlichen Einschuss hinterlegt zu haben, nennt man Nachschusseinforderung. Der Begriff bezieht sich normalerweise auf zusätzliches Kapital, dass dann für ein Ergebnis ungünstiger Kursbewegungen als Sicherheit hinterlegt werden muss.

Volatilität (Vol) – ist eine statistische Maßeinheit. Die Volatilität bezeichnet die Bewegung eines Marktkurses in einem bestimmten Zeitablauf.

Whipsaw (Fuchsschwanz”) – ist ein umgangssprachlicher Begriff für einen Zustand bei einem äußerst volatilen Markt, bei dem eine schnell stattfindende Kursbewegung prompt von einer plötzlichen gegenteiligen Bewegung in die andere Richtung gefolgt wird.

Positions-Trading – gegenteilig zum Intraday- Trading wird beim Positions-Trading eine bestimmte Position für mehrere Stunden, Tage oder Wochen gehalten. Sie wird erst aufgehoben, wenn die entsprechende vorab festgelegte Ziel-Position erreicht wurde. Damit wird auf längerfristige Trends im Markt gesetzt.

Intraday- Trading – so bezeichnet man eine bestimmte Art von Spekulation an der Börse. Beim Intraday- Trading werden Aktien, Derivate und/oder Devisen an nur einem einzigen Börsentages gekauft und auch wieder verkauft. Nicht selten passiert das geschieht sogar innerhalb weniger Minuten.

NGS Multi Entry Strategie – steigt die Depot Equity über 100.000,00 USD werden von der NGS Handelssignale aus der so genannten NGS Multi Energy Strategie zur Verfügung gestellt. Dabei wird für den Analyseprozess der Generierung von Entscheidungen zum Handel ein äußerst kurzfristiges Zeitfenster analysiert. So wird auf die Erzielung von kurzfristig positiven Ergebnissen von kurzfristigen Trends spekuliert. Auf diese Art können an einem Tag pro Devise bis zu 20 Handelsbewegungen zu Stande kommen.

Forex – Begriffserklärung = Foreign Exchange Market, FX- Market, Währungsmarkt

Time to recover – dies beschreibt genau das Zeitfenster, das eine Anlage braucht, um ein schon mal erreichtes Kurshoch erneut zu erreichen.

Tom/ Next Geschäft – kommt es vor, dass die Kassa Seite eines Tagesgeldgeschäfts am auf den Abschlusstag folgenden Tag und die Terminseite am darauf folgenden Geschäftstag fällig werden, wird von einem Tom/ Next Geschäft gesprochen.

Überbestand – eine Marktposition, die in einer Währung erworben wird, die der Käufer bis zu dem Zeitpunkt noch nicht im Bestand hatte, wird Überbestand genannt.

Börsenbrief – ganz allgemein gesagt sind Börsenbriefe Publikationen, die in regelmäßigen Abständen herausgegeben werden und Informationen, Finanzanalysen und oft auch Empfehlungen und Hinweise zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren enthalten. Im Normalfall werden Börsenbriefe von den Banken, Vermögensverwaltern oder Finanzverlagen herausgegeben und haben den Sinn, Kunden bei Entscheidungen zu beraten und weiter zu helfen und einen Überblick über den vielschichtigen Markt zu geben.